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19.-25 August 2004
RENDEZ-VOUS: VINCENZO LANCIANO, LEBENSKÜNSTLER
Mal ist er Fernsehmoderator, mal Schauspieler, Sänger oder Statist. Vincenzo Lanciano tanzt auf vielen Hochzeiten. Und hat dabei ein grosses Ziel vor Augen.

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Montag, 12. Januar 2004
Sartres „Geschlossene Gesellschaft“ stimmt nachdenklich
Zum ordentlichen Betrieb einer Hölle braucht es weder Teufel noch Hilfsheizer – die Insassen machen sich gegenseitig selber fertig. Das ist in etwa das Fazit des Sartre-Klassikers „Geschlossene Gesellschaft“, am Freitagabend im Alten Kino in Mels von jungen Schauspielern unter der Regie von Lioudmila Meier (Murg) überzeugend aufgeführt.

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herl_sontRegie: Lioudmila Meier-Babkina
Regieassistenz: Ludmila Skripkina 
Bühnenbild: A. L.
Die Schauspieler: Britta Benedetti, Sandra Schlegel, Myrtha Zeferina, Emele Birsin

Kleinbürgerliche Rezeptur, man nehme: 4 Frauen unter einem Dach und lässt Sie zusammen schmelzen. So entstehen: Liebe, Hass, Verzweiflung und Hoffnung auf ein gegenseitiges wieder aufbauen. Kurz, ein Topf in dem die Ideen, Fantasien und Temperamente überkochen.

geschlossene_geselschaft1Regie: Lioudmila Meier-Babkina
Regieassistenz: Ludmila Skripkina 
Bühnenbild: A. L.
Die Schauspieler: Britta Benedetti, Svetlana Chiriaeva, Ivo Tarquini, Vincenzo Lanciano 

Drei Personen, die im Leben einander nie begegnet sind, werden nach ihrem Tod für alle Ewigkeiten in einem Hotelzimmer zusammensein. Das ist die Hölle.
„Wenn meine Beziehungen schlecht sind, begebe ich mich in die totale Abhängigkeit von anderen. Und dann bin ich tatsächlich in der Hölle. Und es giebt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen.“ (Jean-Paul Sartre

hamletRegie: Lioudmila Meier-Babkina
Regieassistenz: Ludmila Skripkina
Die Schauspieler: Myrtha Zeferina: Gertrud, Ivo Tarquini: Hamlet, Michèle Bonetti: Ophelia

– Akt IV, Szene 5 – „Was ist der Mensch, wenn sein Gewinn der Zeit und höchstens Gut nur Schlaf und Essen ist. Ein Tier, mehr nicht. Gewiss, er, der uns soviel Verstand gab, Der vor- und rückwärts blickt, gab uns Diese Fähigkeit und gottgleiche Vernunft nicht, Dass sie ungenutzt in uns verfault. Sei`s Tierische Vergessenheit, sei`s feiger Zweifel, zu ängstlich an den Ausgang zu denken – Ein Gedanke, der, zerlegt, nur ein Teil Weisheit.“sst Sie zusammen schmelzen. So entstehen: Liebe, Hass, Verzweiflung und Hoffnung auf ein gegenseitiges wieder aufbauen. Kurz, ein Topf in dem die Ideen, Fantasien und Temperamente

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Januar 2002
…Das Thema dieser Ausstellung war die Darstellung der weiblichen Existenz in ihren verschiedenen Formen. Ungewöhnliche, intensive Farben, ungewöhnlicher Rhytmus von verstrebenden Linien charakterisieren die Bilder. …

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