Die Entstehung des russisch-schweizerischen Theaters

Seit 2002 vereint das Theater für klassische Bühnenkunst schweizerische, russische und deutsche Schauspieler auf seiner Bühne. Unter der Leitung von Lioudmila Meier-Babkina haben russische und internationale Klassiker einen Platz im kulturellen Feld der Schweiz gefunden. Dieser Text erzählt die Geschichte der Entstehung dieses einzigartigen Theaters und seine bedeutendsten Produktionen.

Die Gründung des Theaters

Das russisch-schweizerische Theater entstand im Jahr 2002 aus dem Zusammenschluss schweizerischer, russischer und deutscher Schauspieler. Unter der Leitung von Lioudmila Meier-Babkina fanden russische und internationale Klassiker eine neue Stimme auf der Schweizer Kulturbühne.

Die kulturelle Vielfalt auf der Bühne

Das Theater präsentierte eine Vielzahl von Werken, darunter Stücke von Jean Paul Sartre, Leo Tolstoi, Anton Tschechow, und vielen anderen. Durch eigene Übersetzungen der Truppe konnten schweizerische und europäische Zuschauer literarische Meisterwerke in ihrer eigenen Sprache erleben.

Entwicklung der Kinder- und Jugendarbeit

Mit der Zeit integrierte das Theater auch Kinder von russischsprachigen Schauspielern, die in der Schweiz aufgewachsen waren. Die Kinder- und Jugendarbeit wurde ein integraler Bestandteil des Theaters, und das Festival „Das Territorium der Kindheit“ wurde ins Leben gerufen.

Erfolge und Anerkennungen

Im Jahr 2018 wurde das Stück „Däumelinchen“ unter der Regie von Lioudmila Meier-Babkina beim Berliner Festival „Die Welt des russischen Theaters“ ausgezeichnet. Im Jahr 2019 erhielt das Theater den Grand Prix beim Internationalen Festival in Paris für die Inszenierung von „Der Zauberer der Smaragdstadt“.

Das russisch-schweizerische Theater hat nicht nur kulturelle Brücken zwischen verschiedenen Ländern geschlagen, sondern auch eine beeindruckende Palette von Produktionen hervorgebracht. Unter der Leitung von Lioudmila Meier-Babkina ist es zu einem wichtigen Akteur im Schweizer Theaterleben geworden, und ihr Beitrag wurde auch in der russischsprachigen Presse gewürdigt.